WASSERSCHUTZ DURCH BIOLOGISCHE LANDWIRTSCHAFT ?

Wasser - die unendliche Ressource? Vieles spricht dafür, so sind doch rund 70 % der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt. Aber nur 0,6 % des gesamten Wasservorkommens auf der Erde sind für den Menschen als Trinkwasser nutzbar, entweder als Oberflächenwasser (Flüsse, Seen) oder als Grundwasser (unterirdisch bis 800 m).
Diese Zahlen zeigen eindeutig, dass wir das Wasser nicht im Überfluß haben, obschon es lebensnotwendig ist oder wie einige sagen, das Lebensmittel Nr. 1. Deshalb ist es um so wichtiger, unser Wasser vor dem Einfluss menschlicher Tätigkeiten (Industrie, Landwirtschaft, Verkehr, Wohnen, Erholung) zu schützen.

Die Landwirtschaft wird als Hauptverursacher der Gewässerbelastung durch Nährstoffeinträge an den Pranger gestellt. Dadurch entsteht ein Konflikt zwischen der Landwirtschaft und dem Wasserschutz. Die folgenden Zeilen sollen zeigen, inwiefern der ökologische Landbau ein Lösungsmodell für den obengenannten Konflikt sein kann.

In der Biolandwirtschaft werden keine Pestizide und keine mineralischen Stickstoffdünger eingesetzt. Diese können dann logischerweise auch nicht ausgewaschen werden. Zudem versucht der Biolandwirt durch geschickte Fruchtfolgen und den Einsatz von Zwischenfrüchten die Nährstoffe in der obersten Boden- bzw. Vegetationsschicht zu halten, damit sie den nachfolgenden Kulturpflanzen zur Verfügung stehen und nicht in den teiferen Boden und das Grundwasser versinken.

Der Arbeitskreis BIONA hat im Juni 2013 gemeinsam mit den Naturparks eine Wasserkonferenz organisiert, in der aufgezeigt wurde, wie der Biolandbau in Wasserschutzgebieten eine Alternative darstellen kann. Lesen Sie weiter

Wir fordern deshalb, dass der Biolandbau als eine Strategie zum effektiven Wasserschutz angesehen wird!