Zukunft Säen 2015

Bio-Lëtzebuerg, die Vereenegung fir Bio-Landwirtschaft Lëtzebuerg asbl, lud alle Interessierten und Freunde auf den Biobetrieb Dormans-Reiff & Sohn nach Fischbach ein, um gemeinsam ZUKUNFT zu SÄEN!

IMG 6909klAuch in diesem Jahr wurde die Aktion ZUKUNFT SÄEN! zu einem gemeinsamen Erlebnis für alle SäerInnen. Gleichzeitig nutzte Daniela Noesen, Direktorin von Bio-Lëtzebuerg, die Gelegenheit um dem anwesenden Landwirtschaftsminister Fernand Etgen nach dem zukünftigen Stellenwert des Biologischen Landbaus in Luxemburg zu fragen. Es gibt eine Reihe von Punkten innerhalb des PDR, in der zukünftigen Gestaltung des nationalen Bioaktionsplanes, in der Umsetzung des Wasser- und Klimaschutzes in Luxemburg, um nur einige wichtige zu nennen, in denen die Biolandwirtschaft wenig Berücksichtigung findet. In Anbetracht der Lösungen, die die Biolandwirtschaft in vielen Bereichen bietet, ist diese Haltung seitens des Landwirtschaftsministeriums für Bio-Lëtzebuerg unverständlich und für die zukünftige Ausrichtung der Landwirtschaft besorgniserregend. Bio-Lëtzebuerg überreichte Herrn Etgen und Frau Dieschbourg zum Anlass der Aktion Zukunft Säen! daher ein entsprechendes Positionspapier. Daniela Noesen unterstrich bei der Überreichung des Papiers, damit auch Zukunft im Landwirtschaftsministerium säen zu wollen.

IMG 6771kl„Zukunft Säen“ heißt, dass Menschen Getreidekörner auf die Erde säen. Die Menschen, die auf diesem Hof zusammenkamen, setzten gemeinsam ein Zeichen für die Gesellschaft: „Wir wollen Verantwortung tragen für unsere Ernährung, denn was gesät wird, wird auch wachsen und wird geerntet und es kann Brot daraus gebacken werden, welches uns als Nahrung dient.“ Es ist ein Bewusstmachen dieses alljährlich wiederkehrenden Wunders der Natur vom Wachsen und Vergehen. Die säenden Menschen stehen aber auch für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik und Patente, denn sie wollen gesunde Lebensmittel und Bauern, die nicht die Knechte der großen Konzerne sind. Landwirtschaft und Ernährung soll für den Menschen da sein und nicht dem Profit der Konzerne dienen.

Nach den Ansprachen des Hausherrn, des Anbauvereins, des Bürgermeisters der Gemeinde Clerf und den abschlieβenden Worten von Umweltministerin Carole Dieschbourg und Landwirtschaftsminister Fernand Etgen, der ging es an die praktische Arbeit. Auf dem Feld erklärte Pierre Dormans, wie von Hand gesät wird und dann durfte gesät werden. Alle Teilnehmer verewigten sich auf einem Plakat, das auf dem Betrieb Dormans als Erinnerung verbleibt. Im Anschluss lud die Gemeinde Clerf zum Ehrenwein auf dem Biohof der Familie Dormans und Ministerin Carole Dieschbourg schnitt das Zukunftbrot 2015 an. Dieses Brot wurde aus der Ernte der vorjährigen Aktion ZUKUNFT SÄEN! gebacken und vollendet den Kreislauf von säen, wachsen, ernten und leben. Die Menschen sind an diesem Nachmittag dem Boden, der Natur, dem Kreislaufgedanken und der Bedeutung der Lebensmittel und ihrer Souveränität ein Stück näher gekommen und sie werden das Erlebnis hoffentlich bewahren.

Es ist auch eine Botschaft an die Politik, sich auf nationaler und europäischer Ebene weiterhin für die Gentechnikfreiheit auf den Äckern und Tellern einzusetzen und eine bäuerliche Biolandwirtschaft in Luxemburg zu unterstützen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter  www.avensirsem.ch, Bilder der Aktion finden Sie hier.

Vielen Dank an unsere Sponsoren und allen Helfern!

Gemeng Cliärref www.clervaux.lu, LSG www.lsg.lu, Naturpark Our www.naturpark-our.lu

 

 

 

 

 

 

Zukunft Säen 2014 auf dem Betrieb Terrenhof in St. Vith in Belgien

Pressebericht 09.10.2014 Journal

Pressecommuniqué

Zukunft Säen 2013 auf dem Jeekelshaff der Familie Arend in Petange

Pressecommuniqué

Pressebericht der Aktion 10.10.2013 Luxemburger Wort

Pressebericht der Aktion 07.10.2013 Quotidien

Pressebericht der Aktion 08.10.2013 Journal

Zukunft Säen 2012 auf dem Betrieb der Familie Keiser in Toodlermillen

Pressecommuniqué 


Initiative für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Luxemburg

Idee und bisheriger Werdegang

Im Anschluss an den Aktionstag gegen Gentechnik am 8.10.2006 in der Abtei Neumünster haben sich die beiden Bio-Anbauverbände, bioLABEL Luxemburg und Demeter Luxemburg, unterstützt von Greenpeace Luxemburg, darum bemüht, diese Initiative mithilfe der anderen Bauernorganisationen auf die Beine zu stellen. Das gemeinsame Ziel ist, daß auch in Luxemburg gentechnikfreie Regionen oder Zonen entstehen wie es deren in Europa zur Zeit bereits 174 oder auch gentechnikfreie Gemeinden, wovon es in Europa bereits 4500 gibt. Nur Luxemburg konnte diesbezüglich bisher nichts aufweisen.
( www.gmofree-europe.org , www.keine-gentechnik.de/bibliothek/gf-regionen.html )

Es wurde die Vorgehensweise gewählt, daß zuerst Landwirte angesprochen werden sollten, eine Erklärung für die Nichtverwendung von gentechnisch veränderten Organismen abzugeben.
Im November des vergangenen Jahres suchten dann Vertreter dieser drei Organisationen alle landwirtschaftlichen Organisationen auf oder hatten telefonischen Kontakt, um von ihnen Unterstützung für diese Initiative zu bekommen. Im Zuge dieser Gespräche kam es zu interessanten Diskussionen und die Form der Initiative konnte sich dadurch weiterentwickeln.

Im Dezember standen dann die acht Organisationen fest, die diese Initiative aktiv unterstützen: Bauerenallianz, Jongbaueren & Jongwenzer, BIONA – Biobaueren aus den Naturparken Our an Uewersauer, Fédération Horticole, Lëtzebuerger Saatbaugenossenschaft LSG, CONVIS, Verenegung fir biologesche Landbau – bioLABEL und Veräin fir biologesch-dynamesch Landwirtschaft – Demeter.

mehr Informationen erhalten Sie durch Downloaden des nebenstehenden PDF's

http://www.ounigentechnik.lu


Coexistence légalisée : risques approuvés … et Luxembourg contaminé ?!

Luxembourg, le 28 janvier 2008. Lors d’une conférence de presse qui a eu lieu ce matin à la Maison de la Nature, Greenpeace, le « Lëtzebuerger Landesverband fir Beienzuucht » et l’ « Initiative pour un Luxembourg sans OGM » ont tenu une dernière fois (1) à commenter le projet de loi sur la « coexistence » entre cultures OGM et non-OGM, qui devrait être voté par la Chambre des députés le 31 janvier prochain. Les associations voudraient surtout alerter les députés, les apiculteurs et les agriculteurs conventionnels comme biologiques, du fait qu’au travers du vote de cette loi, la porte aux OGM est désormais ouverte au Luxembourg ! La contamination transgénique ne pouvant pas être maîtrisée et les OGM restant des « produits risqués », la loi sur la coexistence ne doit pas être considérée comme une « fin en soi », mais bien comme le début d’une lutte pro-active de la part du gouvernement.